Achtung – Spoiler!

Diese Zusammenfassung von „Black Alchemy Band 1: Das Schwert der Totengöttin“ soll jenen dienen, die ihre Erinnerung vor der Lektüre vom Folgeband „Der Garten der schwarzen Lilien“ noch einmal auffrischen möchten!

Inhalt „Das Schwert der Totengöttin“

I

Seiner Zukünftigen beraubt, degradiert und der Hauptstadt verwiesen, findet sich Erik Zejn als simpler Sergent in einem Kuhdorf namens Svonnheim wieder. Die Landbevölkerung, die sich größtenteils mit Land- und Forstwirtschaft über Wasser hält, ist es gewöhnt, sich selbst zu verwalten. Sergent Zejn ist trotz seiner enttäuschenden Erlebnisse erpicht, Recht und Ordnung nach Svonnheim zu bringen. Und wo fängt man besser an als mit einer mysteriösen Waldhexe, die Selbstjustiz an einem Dieb ausübt?

Doch Mirage DeBois, die als Einsiedlerin im Forst lebt, ist nicht gewillt, sich den Regeln des neuen Sergents zu beugen. Als sie eine Tote bei der alten Wehrfeste nahe alter Grabhügel findet, geht sie der Spur eigenständig nach. Die junge Frau, ein Elfenabkömmling, scheint von den Grabhügeln davongejagt und dann erstochen worden zu sein. Doch wer hat sie dort aufgespürt? Und was hat sie dort gesucht?
Als Mirage einen Grabhügel betritt, erheben sich plötzlich die Gebeine aus den Grabnischen. Überraschenderweise gelingt ihr die Flucht. Wieso stehen die Toten plötzlich auf?

Mirage evakuiert einen nahegelegenen Bauernhof. Seine Betreiber, die Familie Roux, flüchtet nach Svonnheim, wo Sergent Zejn Ärger wittert. Er glaubt Mirage als Betrügerin, und tatsächlich, als er den Bauernhof betritt, findet er drei Männer, die er für einen Teil von Mirages Diebesbande hält. Bloß einer der drei überlebt die Auseinandersetzung und wird in die Zelle des svonnheimer Stützpunkts gebracht. Doch die Toten stehen plötzlich auf! Natürlich gibt es nur eine Person, die in Zejns Augen Schuld sein kann: Die Waldhexe und augenscheinliche Nekromantin DeBois.
Bei den auf ihre Farm zurückgekehrten Roux’ steht ein Kind ins Haus, und als von Madame Roux die Wehen einsetzen, wird Mirage zur Hilfe gerufen. Doch das Baby kommt als Totgeburt zur Welt. In Mirages Armen erwacht es wieder zum Leben. Mirage, die glaubt, es töten zu müssen, entführt das Kind und überzeugt so auch die Familie Roux davon, böse zu sein. Doch Mirage schafft es nicht, das wiederbelebte Baby endgültig zu töten, da es sich nicht wie die restlichen blutdürstigen Wiedergänger verhält, und gibt es in die Obhut der örtlichen Priesterinnenschaft

Jetzt beginnt die Jagd so richtig, und tatsächlich gelingt es Zejn, Mirage einzufangen und Richtung Hauptstadt abzutransportieren, wo sie dem Hohen Gericht überantwortet werden soll. Wenn die Hexe im reinigenden Feuer stirbt, müsste die Hexerei der aufstehenden Toten schließlich ein Ende finden! Doch ein Hinweis des überlebenden Mannes, den sie im Bauernhof der Roux gefunden haben, zeichnet ein ganz anderes Bild:
Die drei Männer folgten einem Auftrag nach Svonnheim. Sie sollten einen Gegenstand aus einem der Grabhügel bergen. Wie sich herausstellte, war ihnen die Elfe allerdings zuvor gekommen. Sie hatte ein Schwert aus dem Grabhügel gestohlen und die Männer fingen sie ab, um ihr die Waffe abzunehmen und töteten sie dabei. Doch mit dem Raub des Schwertes erwachte der gesamte Friedhof zum Leben.

Zejn kehrt zum Bauernhof zurück und findet das ominöse Schwert, eine mattschwarze, gezackte Klinge. Ist dieses Artefakt tatsächlich für den Totenaufstand verantwortlich? Die Mutter Oberin einer örtlichen Priesterschaft gibt nähere Einsicht: Bei dem Schwert handelt es sich um Nifs Rückgrat, einem Artefakt, von dem es heißt, es gehöre der Totengöttin Nif selbst. Durch seinen Raub wurde seine Fähigkeit erweckt; wohin es auch getragen wird, erheben sich die Toten. Angeblich können jene, die das Schwert tragen, auch die Toten kontrollieren, doch davon kriegt Zejn momentan nicht viel mit.

Er erkennt seinen Fehler, Mirage fälschlich bezichtigt zu haben (zumindest der Nekromantie) und reitet mit Nifs Rückgrat nach Tradea, um ihre Verbrennung zu stoppen.

II

Kaum jedoch kommt Zejn in Tradea an, wird er von einer der örtlichen Diebesbanden überfallen. Die Schwarzen Lilien gehörten zur aus der Magierakademie verstoßenen Hochmagierin Svetlana Kuzorra, die sich gegen das strenge Magiereglement äußerte, was bei den eingesessenen Magierfamilien nicht auf Wohlwollen stieß. Als alle ihre Bemühungen, Magie für alle zugängig zu machen, die dafür ein Talent besitzen – nicht nur für jene, die dafür zahlen können -, versagten, kehrte sie der Akademie zu Tradea schließlich den Rücken zu und rutschte in die Unterwelt ab.
Svetlana will Zejn das Schwert abnehmen, um ihren Erzfeind, Hochmagier Gallus Hesperus, zu attackieren. Doch Zejn schafft es nicht, Nifs Rückgrat loszulassen, weswegen sie ihr magisches Talent, andere zu manipulieren, einsetzt, um Hesperus zu attackieren. Hesperus kann sich wehren und Zejn wird in einem Gefängniskarren abtransportiert.

Doch die Schwarzen Lilien sind nicht die Einzigen der Diebesgilde, die sich für das Artefakt interessieren. Der Gefängniskarren, in dem Zejn sitzt, wird abgefangen und Zejn das Schwert mit alchemischer List entwendet. Zejn erkennt einen der Männer aus seiner Zeit als Lieutenant-Stellvertreter: Es handelt sich um einen ehemaligen Gardisten, der als Spion unter die Leute des Skorpions Tarims entsandt wurde, um der Garde Informationen zuzuspielen. Tarim der Skorpion kontrolliert große Teile des Schwarzmarkts der Hauptstadt. Durch die Hilfe des Spions, ein Elfenabkömmling namens Aramis, konnten mehrere Versorgungstunnel gesprengt und geflutet werden, was Tarim Einbußen seiner Wirtschaft brachte.

Zejn muss sich nach seinem absoluten Versagen ausgerechnet jenem Mann stellen, den er am meisten verabscheut: Dem obersten Mann des Militärs, Tribun Rohoy. Dieser hat ihm nämlich die Verlobte ausgespannt und Zejn hernach auch noch degradiert, um ihn von der Bildfläche zu schieben.
Ausgerechnet dessen Sohn wird Zejn nun unterstellt. Zejn werden aber zunehmend dessen Qualitäten bewusst, je länger er mit dem jungen Mann zusammenarbeitet.

Auch Mirage erscheint wieder auf der Bildfläche, gerettet nicht von Zejn, sondern von ihrem Vater, der sich als exzentrischer Hofalchemist Bhaaltazar DeElephantine herausstellt. DeElephantine scheint einen Weg zu kennen, das Schwert wieder zur Ruhe zu betten und somit aufzuhalten, dass die Toten auf seinem Pfad wieder auferstehen. Doch Mirage hegt berechtigte Zweifel an Zejns Kompetenz und weigert sich vorerst, mit ihm zusammenzuarbeiten.

Der Skorpion Tarim macht indes klar, dass er die Einmischung seiner Diebesgildenkollegin Svetlana Kuzorra nicht duldet. Er ermordet ihre Lilien in einem unterirdischen Tempel der Göttin der Geheimnisse, woraufhin die Garde und Alchemisten einer Horde an Untoten gegenüberstehen. Der Kampf schweißt Mirage und Zejn zusammen und bildet ein loses Bündnis sowie ein gemeinsames Ziel: Sie müssen das Artefakt zurückerlangen und zur Ruhe betten.

Zejn hat einen ersten Hinweis: Er muss Kontakt zu seinem einstigen Spion aufbauen, der nach wie vor für Tarim arbeitet. Sein neuer Vorgesetzter, Lieutenant Rohoy der Jüngere, setzt wohlwollendes Vertrauen in seine Fähigkeiten und lässt Zejn freie Hand.